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Die Gestalttherapie

 

gehört zu den erlebnisaktivierenden Psychotherapieverfahren und ist wichtige Vertreterin der Humanistischen Psychologie. Sie entwickelte sich aus weiten Teilen aus der Psychoanalyse und geht wie diese von unbewussten psychischen Prozessen aus.

Im Mittelpunkt der Therapie steht die bewusste Wahrnehmung von Gefühlen, Sinneswahrnehmungen und Verhaltensweisen, die aktuell im Jetzt und Hier zu einem bestimmten problematischen Thema vorhanden sind. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Störung des Kontakts zur Umwelt bewusst zu erleben, zu erkennen und durch Wahrnehmung der emotionalen Bedürfnisse auch zu überwinden.

 

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Paradoxe Theorie der Veränderung  (Arnold R. Beisser)

 

"Wandel findet statt, wenn man akzeptiert und liebevoll annimmt, wer man ist

und nicht, wenn man angestrengt versucht, das zu werden, was man nicht ist."

 

 

 

Die Förderung der bewussten Wahrnehmung geschieht u.a. durch direkte Rückmeldung des Therapeuten und durch Einsatz von Übungen und Experimenten, die gemeinsam aus der konkreten Therapiesituation entwickelt werden